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Erleuchtung und das Ende des Leidens

Im Buddhismus steht explizit nicht die Erleuchtung im Vordergrund, sondern das Ende des Leidens. Denn der Mensch gewinnt mit der Erleuchtung nichts. Nein, er verliert etwas. Er verliert die Grundlage des Leidens.

Erleuchtung bedeutet zu erkennen, dass man in Wahrheit kein vom Rest der Welt getrenntes Ich ist. Dass in Wirklichkeit alles Eins ist.
In dem Moment da sich die Vorstellung, ein kleines, getrenntes Ich zu sein (als Selbst-Identität) auflöst - gibt es auch keine Grundlage mehr für Angst. Und was anderes ist Leiden als Angst?! Angst etwas zu verlieren oder Angst etwas nicht zu bekommen...?
Mit der Erleuchtung wird das Ich als Illusion erkannt. Wer also, wenn da keiner mehr ist, sollte nun noch Angst haben? Die Angst mag zwar noch eine ganze Weile als psychische Tendenz bzw. als Gewohnheit auftreten - aber mit der Zeit wird sie weniger.
Umgekehrt betrachtet, entspannt sich der Mensch immer mehr in seine vergängliche Existenz. Man begegnet den unangenehmen Realitäten des Lebens immer leichter mit einem "Ja". Nicht aus Berechnung, sondern aus dem spontanen Sehen, dass jeder psychische Widerstand gegen die Realität sinnlos und leidvoll wäre. Ein solches Leben, frei von Angst und Leiden und in innerem Frieden mit sich und der Welt - solch ein Leben ist wundervoll...

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