Der Booster

In den Jahren meiner Suche habe ich mich immer wieder über Wochen und Monate zur Meditation und Selbsterforschung zurückgezogen. Für mich war es unglaublich wichtig und hilfreich, den Alltag zu verlassen um mich wirklich tief und konzentriert auf meine Praxis einlassen zu können. Natürlich habe ich damals noch viele Fehler gemacht und nicht wirklich verstanden, wie es richtig geht.

 

Der "Booster" ist ein Intensiv-Retreat welches sich vor allem auf die Praxis konzentriert. Die intensive Praxis innerhalb des verstärkenden Gruppen-Feldes macht in sehr kurzer Zeit sehr viel möglich...

Termine, Kosten & Buchung

Jeweils Freitag, Samstag und Sonntag.

12 Teilnehmer. Kosten 250 Euro.

Ausführliche Details findest du weiter unten auf dieser Seite

Der Ablauf

Selbsterforschung ist keine passive Mediation. Es ist ein aktives Erforschen dessen, was schon immer da ist. Dessen was wir wirklich sind. Dessen was hinter dem ganzen Universum steht - dessen was klassisch als "Gott" bezeichnet wird.

 

Das Retreat ist kein stundenlanges starres Nach-Innen-Schauen. Man verliert den roten Faden, wenn man zu lange dasselbe tut. Der Bezug soll lebendig, aktiv und spielerisch bleiben. 

 

Deshalb wechseln wir zwischen verschiedenen Techniken welche sich gegenseitig unterstützen und verstärken. Ein dynamischer Prozess im Spannungsbogen aus Ruhe und Aktion.

 

Wir wechseln zwischen:

 

  • Fragen und Antworten
  • Selbsterforschung mit Anleitung
  • Selbsterforschung ohne Anleitung
  • Selbsterforschung mit einem Partner
  • Selbsterforschung im Gehen (draußen)

 

Das Retreat findet weitgehend schweigend statt und ist darauf ausgelegt, sehr intensiv und dicht zu sein, um klare, starke Erkenntnisse und schnelle Veränderungen möglich zu machen.

 

Wer aber mal eine Pause braucht - zieht sich einfach raus, bis er wieder die Kraft hat, konstruktiv weiter zu machen. Kein Druck, kein Zwang.

 

Es gibt auch keinerlei Einschränkungen bezüglich einer Sitzhaltung. Man darf seine Haltung jederzeit verändern und sich auch hinlegen. Es gibt Zafus, Kissen, Decken, Yogamatten und Stühle.

 

Es geht nie um Zwang sondern immer um Entspannung. Innere und äußere Umstände (Gedanken, Langeweile, Zweifel, Geräusche, Fliegen, Hitze) sollen nicht als Hindernis, sondern als Einladung zur Selbsterforschung verstanden werden. Sogar Ärger und Freude ist erlaubt :)

Das Gruppen-Feld

Stunde um Stunde baut sich im Retreat ein Kraftfeld auf. Ich weiß nicht, wie es geht, aber es ist zutiefst real. Nennen wir es einfach mal ein morphisches Feld-Phänomen. 

 

Weil wir uns alle auf DAS ausrichten, synchronisieren sich die individuellen Bewusstseins-Felder und es entsteht ein kollektives Feld welches dramatisch stärker und reiner ist als die Summe seiner Teile

 

Dieses gemeinsame Feld wirkt wie ein Verstärker. Es trägt, es öffnet, es stabilisiert. DAS wird darin so lebendig und präsent, dass die Vertiefung zum Teil von alleine geschieht. Es ist einfach wunderschön...

 

In diesem Q&A habe ich mehr darüber geschrieben

Mögliche Ergebnisse

Es ist zum Verrücktwerden. Wir selbst sind DAS. Aber wir sind verblendet, getäuscht, in Illusion versunken. Wir glauben ein Mensch in einer Welt zu sein. Kein Wunder leiden wir und fühlen uns getrennt, verloren, einsam. Wir sind hungrig nach der Wahrheit und Einheit welche unser wahre Natur ist. 

 

Aber jetzt wissen wir was zu tun ist. Einfach dem Selbst in die Quelle folgen welche wir schon sind. In den konzentrierten Stunden im Retreat sinkt die Übung immer tiefer. Es mag Zeiten der Verunsicherung, der Verzweiflung geben, weil es nicht so klappt wie du das willst. Aber wenn du dran bleibst, beruhigt sich dein Geist, deine Ausrichtung stabilisiert sich und die Quelle deiner Selbst leuchtet immer deutlicher. Mit der Zeit gelingt es dir, immer entspannter in dir Selbst zu verbleiben

 

In Wellen und über die Zeit immer stärker, wirst du den Frieden und die Vollkommenheit deiner Selbst spüren können. Es kann auch passieren, dass du spontane Erleuchtungs- und Einheitserfahrungen hast. Aber vergiss nicht - auch das sind nur Erfahrungen...

 

Erfahrungsberichte

Ich habe die ersten Teilnehmer gebeten, einen kleinen Erfahrungsbericht zu schreiben. Das direkte Feedback wird dir sicher dabei helfen herauszufinden, ob dieses Retreat etwas für dich ist.

Teilnehmerzahl

Das Retreat findet mit 12 Teilnehmern statt (Minimum 10). Das ist eine Gruppengröße die klein genug ist um ein sehr persönliches und direktes Arbeiten zu erlauben und die doch groß genug ist um auch ein starkes Feld zu erzeugen.

Ort & Fahrzeiten

Das Retreat findet im Puja Praxishaus in Weilheim i.OB statt. Meine Frau und ich haben das kleine Praxis- und Seminarhaus von Grund auf nach der traditionellen Mathematik des altindischen VASTU planen und erbauen lassen. Das Haus ist ein Kraftort, explizit erschaffen um spirituelle Prozesse zu fördern.

Von: Fahrzeit mit Auto
Berlin 6,5 Stunden (5 mit ICE)
Wien 5,0 Stunden
Frankfurt 5,0 Stunden
Zürich 3,5 Stunden
Salzburg 2,5 Stunden
Nürnberg 2,5 Stunden
Stuttgart 2,5 Stunden

Anfahrt mit dem Auto: Der Routenplaner direkt zu mir.

Wer mit dem Zug kommt bekommt hier Tipps für die Busverbindungen

Zeiten

Die Ankunfts- und Abfahrtzeiten sind so gelegt, dass auch Anfahrten von weiter weg gut möglich sind.

  Beginn: Ende:
Freitag 17 Uhr 21 Uhr
Samstag 10 Uhr 21 Uhr
Sonntag 10 Uhr 14 Uhr

Unterkunft & Verpflegung

Unterkunft (nicht im Preis inbegriffen)

Der Landgasthof zum Eibenwald ist 8 Minuten mit dem Auto entfernt. 45-60 Euro pro Nacht inkl. Frühstück. Schöner Waldspaziergang für Frühaufsteher.

 

Weitere Übernachtungsmöglichkeiten findet ihr im Stadtportalevtl. auch hier oder auf diesem PDF welches ich im Netz gefunden habe (ohne Gewähr)

 

Wer mit dem Zug kommt bekommt hier Tipps für die Busverbindungen

 

Download
PDF mit Unterkünften in Weilheim
Unterkünfte Weilheim Stand 2015.pdf
Adobe Acrobat Dokument 140.4 KB

Verpflegung (nicht im Preis inbegriffen)

Während des Retreats ergeben sich genau 3 Malzeiten welche wir im Seminarhaus einnehmen: 

  1. Freitag: Abendessen (mitbringen)
  2. Samstag: Mittagessen (mitbringen oder Lieferservice)
  3. Samstag: Abendessen (mitbringen oder Lieferservice)

 

Am Freitag grundsätzlich eigene Verpflegung mitbringen (z.B. belegte Brote).

Am Samstag entweder wieder Selbstverpflegung oder man lässt sich Essen vom Inder, Italiener oder Asiaten kommen. 

Am Sonntag nach Ende ist jeder wieder selbst verantwortlich.

Frühstück gibt’s evtl. im Hotel oder z.B. beim Bäcker holen.

 

Hinweise: 

  • Das ist hier keine Wellness-Vegan-Bio-Veranstaltung sonder ein Intensive-Retreat. Wir verwenden unsere Zeit auf die Selbst-Erforschung und Essen ist in diesem Kontext Nebensache.
  • Es gibt keine Tische (dafür ist der Raum zu klein) aber es gibt große Tabletts für jeden

3 Kreise der Selbst-Erforschung

Was ich weiß, habe ich durch Fehler gelernt. Alles andere BIN ich.

Die 3 Kreise sind meine Empfehlung für schnelle und nachhaltige Fortschritte:

1. Der Kreis der Gewöhnung:

Viele kurze Einheiten (2-3 Sekunden) über den Tag verteilt. Damit wird die Haltung der Selbsterforschung zur Gewohnheit, eine Selbstverständlichkeit im Alltag.

 

2. Der Kreis der Konzentration:

Längere Einheiten (10-60 Minuten). Hier wird konzentriert und tief geschaut. Man nimmt sich bewusst Zeit, bleibt dran und lässt sich ein. Hier nimmt man sich die Zeit, Unterscheidung bewusst zu übenDer Live Stream gehört wesentlich dazu.

 

3. Der Kreis der Vertiefung:

Eine intensive Einheit alle paar Wochen oder Monate von 2-3 Tagen. Das ist das Retreat (engl. Rückzug). Hier zieht man sich gezielt aus dem Alltag raus und nutzt die Struktur, den äußeren Rahmen und das Feld der Gruppe um richtig tief zu gehenEine derart intensive Praxis ist natürlich herausfordernd, wird aber mit deutlichen und nachhaltigen Fortschritten belohnt. Voraussetzung ist eine stabile Psyche.

Bilder

Das Retreat findet mit Sicht über die Felder in die Berge statt.

Routenplaner