Erfahrungsberichte zum Retreat

Das Retreat mit Sascha und der Gruppe war für mich eine einzigartige Erfahrung. Nicht nur, weil es mein erstes Retreat dieser Art war, sondern auch wegen der sehr intensiven, abwechslungsreichen und wunderschönen Atmosphäre.

 

Seit vielen Jahren praktiziere ich selbst Meditation im Zen-Stil gemischt mit Advaita-Vedanta. Auf meinem Weg habe ich sehr viele interessante Erfahrungen gesammelt, auf die ich hier aber nicht aber näher eingehen möchte. Da ich nahezu ausschließlich für mich alleine geübt habe, war ich anfangs recht skeptisch, ob eine Gruppe überhaupt für mich das richtige ist. Aber das "Ergebnis" hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen.

 

Schon der persönliche, offene und freundliche Empfang hat das anfängliche Eis gebrochen. Durch die - meine ich - einzigartige Herangehensweise von Sascha, der einerseits einfühlsam aber auch sehr direkt den "Finger in die Wunde legt", habe ich meine Technik der Selbst-Schau noch deutlich verfeinern, vertiefen und präzisieren können.

 

Obwohl wir viele Stunden beieinander waren, hatte ich nie das Gefühl, dass es langweilig ist, obwohl Sascha sich alle Mühe gab, nicht "interessant und spannend" zu sein. Er hat es tatsächlich geschafft, jeden aus der Gruppe "abzuholen". Dies war sicher nicht ganz einfach, da es keine homogene Gruppe war sondern die Teilnehmer über einen unterschiedlichen "spirituellen background", Erfahrung und "Fortschritt" verfügten.

 

Besonders gut gefallen hat mir die Geh-Meditation, die ich wunderbar in mein Leben integrieren konnte. Sascha hatte stets ein offenes Ohr für alle Sorgen und Nöte, hat aber - und das hat mir gut gefallen - ausufernde Diskussionen wieder sanft in die richtige Richtung geführt. Das Retreat folgte dabei keinen festen Spielregeln sondern entfaltete sich ganz intuitiv und entspannt auf eine ganz tolle Art und Weise. Zudem gab es Kaffee, Tee, Kekse und Obst für zwischendrin.

 

Ich hätte mir kein besseres Retreat vorstellen können und bin dankbar für alle Erfahrungen. Ich war definitiv nicht das letzte Mal dabei. Schon sehr wehmütig bin ich am Sonntag nach Hause gefahren, da mir die Gruppe in dieser kurzen Zeit sehr ans Herz gewachsen war und wir uns alle prima verstanden hatten. Ich hoffe, den ein oder anderen bei anderer Gelegenheit wieder zu sehen.

Ron aus Stuttgart 


Während des Retreats ist mir noch einmal bewusst geworden, wie hartnäckig sich der analytische Verstand bei der Selbsterforschung immer wieder „dazwischenschaltet“ und wie wichtig es ist nach dem Ich-Gefühl wirklich in seiner subjektiven Wahrnehmung zu suchen und sich nicht in Konzepten und Ideen zu verlieren.

 

Obwohl Selbsterforschung in ihrer Essenz nicht einfacher durchzuführen sein könnte, verlangt Sie dem Praktizierenden doch ein gewisses Maß an Durchhaltevermögen und einen Vertrauensvorschuss in dessen Wirksamkeit ab.

 

Der Ablauf und das Räumliche waren so gestaltet, dass jeder Selbsterforschung unabhängig von seiner Verfassung und Erfahrung in der von ihm gewünschten Intensität durchführen konnte. Auch in Gesprächen hat Sascha hat immer wieder dazu angehalten, sich auf die Selbsterforschung zu konzentrieren und dennoch war die Atmosphäre insgesamt entspannt und unverkrampft. Es war genügend Raum vorhanden Fragen zu stellen.

 

Rückblickend bin ich sehr froh an dem Retreat teilgenommen zu haben und auch insgesamt motivierter an dem „Thema“ dranzubleiben und die entsprechende Praxis öfter in meinen Alltag einzubauen.

Christian aus Cottbus


Achtung

Ein Wochenende bei Sascha unter Gleichgesinnten könnte dein Leben verändern!

Nix für Angsthasen...oder gerade die.

Es sind jetzt ein paar Tage vergangen und meine Welt steht Kopf. Wahnsinn.

Danke.

Am liebsten hätte ich alle mit zu mir nachhause genommen.

Prädikat:

Besonders erleuchtend

Kati


ein paar worte zum retreat: ich habe mich anfang des jahres entschlossen zum retreat zu kommen, weil die livestreams jeden mittwoch sehr wesentlich sind. praktisch und alles auf den punkt bringen. es geht doch letztendlich nur um das, was du hier vermittelst, lieber sascha, neben allem beiwerk des lebens... und es kommt auch eine konsequenz rüber, die es braucht dazu, den blick zu vertiefen.

 

was mir gefällt: ohne dogma oder druck, es hat alles platz darin und ist ok, was sonst noch da ist. ich erlebe das jede woche wieder als super unterstützung durchzutauchen durch den dschungel der eindrücke und gewohnheitsmuster des alltags, sowohl energetisch als auch mental, um da immer genauer hinzuschauen, 

wer diese leben eigentlich lebt und was da real ist. ja, es geht um meine eigene innere erforschung, ich finds gut immer wieder dazu aufzufordern nicht nur infos zu konsumieren...

 

ich habe schon allerhand satsanglehrer besucht. finds gut nicht nur weisen worten zu lauschen sondern auch werkzeuge zu finden und zu verwenden selber dran zu bleiben, was oft zu kurz kommt.

 

das retreat war dann noch eine steigerungsstufe durch die gruppe. habe schon lange vorgehabt mit einem zenseshin mehr ins ‚eingemachte‘ zu gehen und weiss jetzt was mich davon abgehalten hat. diese strenge struktur kann auch verhindern da genau hinzuschauen und zum selbstläufer werden.

 

die intensität in den 3 tagen war erstaunlich trotz  -oder vielleicht wegen?- des freien rahmens. hat mir gut gefallen! sicher auch ein grund, dass wir alle trotz aller unterschiedlichkeiten zu einer vertrauten familie zusammenwuchsen.

war schön die herzliche verabschiedung am schluss! danke.

andreas


Durch das Retreat habe ich es geschafft etwas tiefer zu gehen und zu erfahren mit welcher Distanz man die Dinge betrachten kann. Es bringt einen schon einen gehörigen Schub, denn man bleibt immer "bei der Sache" bzw. Sascha führt einen sanft wieder zurück, wenn man den Weg verlassen hat.

 

Er war zudem ein toller Gastgeber, herzlich und einfühlsam. und auch wenn man die Wohlfühlzone verlassen "durfte", hat man durch sein schönes Meditations-Haus, Spaziergänge in der Natur und immer leckeres Essen einen tollen Rahmen für das kleine Ich ;)